8 Stunden Seminar. Gefühlte 100 PowerPoint-Folien.
Und einige Wochen später ist erstaunlich wenig von dem Wissen noch vorhanden.
Weiterbilden hiess lange: möglichst viel Wissen reinpacken und viel davon im Frontalunterricht vermitteln. Nun hat sich unser Alltag aber gewaltig verändert. Wir meinen, Weiterbildung muss dies ebenfalls tun.
Mails, Team-Nachrichten, Meetings, Kundenanfragen, Smartphone – unsere Aufmerksamkeit wird permanent beansprucht. Häufige Unterbrechungen und das ständige “Multi-Tasking” fordern unsere Konzentration zusätzlich.
Und genau diese begrenzte Aufmerksamkeit trifft heute auf einen zweiten Engpass: Zeit.
Laut der Benchmarking-Studie 2025 der Haufe Akademie berichten 81,8 Prozent der Unternehmen, dass ihren Mitarbeitenden schlicht die Zeit für Weiterbildung fehlt.
Mehr Stoff ist nicht automatisch mehr Wirkung.
Die Lernforschung liefert dafür eine ziemlich klare Botschaft: Wissen bleibt besser hängen, wenn Lernen verteilt statt geballt stattfindet. Dies bestätigt unter anderem eine Analyse der Faculty of Education der Universität von Melbourne aus dem Jahr 2025. Auch das aktive Abrufen von Wissen – statt Inhalte einfach nochmals zu lesen oder anzuhören – unterstützt das langfristige Behalten.
Was heisst das für Weiterbildung? Weniger reinpacken, mehr damit machen. Ein klar abgegrenztes Thema. Austausch statt Frontalpräsentation. Ausprobieren statt nur Mitschreiben. Und danach möglichst schnell die Brücke in den eigenen Arbeitsalltag schlagen. Denn Weiterbildung soll nicht möglichst lange dauern. Sondern möglichst lange wirken.
Kein Konsumieren sondern Partizipation ist angesagt.
Ein zweistündiges Seminar kann keinen ganzen Ausbildungstag ersetzen – und soll es auch nicht. Es bietet aber genügend Raum, um einen Impuls zu setzen, sich mit anderen darüber auszutauschen, etwas auszuprobieren und einen konkreten Transfer anzustossen.
Genau auf dieser Idee basiert auch unser ZweiStunden-Konzept. Der Mensch und seine individuelle Entwicklung stehen dabei im Mittelpunkt – mit dem Ziel, dass aus einem Lernimpuls konkrete Veränderung im Arbeitsalltag entsteht.
Was gute Kurzformate ausmacht
Fokus statt Fülle: Ein klar abgegrenztes Thema statt möglichst viel Stoff auf einmal.
Anwenden statt aufschieben: Anreiz setzen, dass Gelerntes unmittelbar in den Alltag übertragen wird.
Mitmachen statt zuhören: Austausch, Übungen und Reflexion statt reiner Wissensvermittlung.
Lernen, das reinpasst: Kürzere Einheiten lassen sich leichter in einen vollen Arbeitstag integrieren.
Impulse statt Einmal-Marathon: Mehrere fokussierte Lerngelegenheiten unterstützen verteiltes Lernen – und damit nachhaltiges Behalten.
So individuell wie Ihr Team
So unterschiedlich Menschen sind, so unterschiedlich sind auch ihre Entwicklungsfelder und Interessen. Unternehmen, welche diesem Umstand Rechnung tragen möchten, erhalten mit dem Seminar-Abo «kurz&bündig» ein optimales Angebot. Die Mitarbeitenden wählen dabei ihre Weiterbildung aus über 20 verschiedenen Seminarthemen à je 2 Stunden aus.
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Für Weiterbildung, die zu Ihrem Unternehmen und Ihren Mitarbeitenden passt.
Quellen:
Haufe Akademie (2025): Benchmarking-Studie / Lerntrends 2025/2026 – digitale Personalentwicklung. Haufe Akademie
Mawson, R. D. & Kang, S. H. K. (2025): The Distributed Practice Effect on Classroom Learning: A Meta-Analytic Review of Applied Research. Applied Cognitive Psychology. PubMed
Yang, C. et al. (2021): Testing (Quizzing) Boosts Classroom Learning: A Systematic and Meta-Analytic Review.Psychological Bulletin. PubMed
Freeman, S. et al. (2014): Active Learning Increases Student Performance in Science, Engineering, and Mathematics.PNAS. PubMed
Text & Bild: ZweiStunden – Wissen kurz&bündig GmbH
